Hochwasser Ahrweiler

 

Am 21.07.2021 wurden wir um 08:27 Uhr zu einem geplanten Einsatz alarmiert. Ein Teil unserer Helfer bereiteten bereits am 19.07. und 20.07.2021 die Fahrzeuge vor. Zur Vorbereitung gehört das betanken der Fahrzeuge sowie das Einkaufen der Lebensmittel. Am 21. fuhren wir dann pünktlich um 15:30 Uhr zum FTZ Beelitz-Heilstätten wo wir uns mit der Brandschutzeinheit, der Kameraden der SEG Versorgung Teltow-Fläming und dem THW Bad Belzig trafen. Nach einer kurzen Lagemeldung, sowie der Verabschiedung durch den Landrat, Brandenburgs Innenminister, der Vorsitzenden des THW Landesverband und unseres Kreisbrandmeisters, fuhren wir um 18:00 Uhr los. Unser Ziel war der Nürburgring.

Dort angekommen bereiteten wir Frühstück zu. Die Mittagsverpflegung wurde, aufgrund der Uhrzeit, ausfallen lassen. nach dem Abendessen hieß es dann ab ins Bett und etwas Kraft tanken. Nach einem Ausgiebigem Frühstück machte sich die Brandschutzeinheit auf den Weg nach Adenau und Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort wurden Sie von uns mit einer Leckeren Gulaschsuppe, welche auch an Anwohner und andere Helfer verteilt wurde, versorgt. Nachdem alle Kräfte wieder im Sammelraum eintrafen gab es Bratkartoffeln mit Letcho, Steak und Bratwurst zum Abendessen. Am nächsten morgen gab es noch ein leckeres Frühstück. Anschließend wurden die Fahrzeuge wieder beladen. Die Rückfahrt erfolgte in zwei getrennten Verbänden. Für uns war der Einsatz am 24.07.2021 um 23:00 beendet. Die Einsatznachbereitung erfolgte am 26.07.2021.


Wir bedanken uns bei allen Eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.

Bombenfund in Potsdam


Nur 2 Wochen nach unserem letzten Einsatz wurden wir am 24. Juni zu einer Bombenentschärfung in Potsdam alarmiert. Vor Ort unterstützten wir mit 5 Helfern unserer SEG sowie einem Helfer der Motorradstaffel das DRK aus Potsdam. Unsere Aufgabe bestand darin, die Betreuung der evakuierten Bewohner in Zusammenarbeit mit der DLRG zu übernehmen. In unserer Notunterkunft in der Turnhalle Oberlinhaus wurde 67 Personen betreut.

Insgesamt mussten 13.000 Personen ihre Wohnungen verlassen. 

Der Sprengmeister Mike Schwitzke beschloss sehr zeitnah, dass die Bombe kontrolliert gesprengt werden muss, da die Bombe mit dem Zünder voran in 3 Meter Wassertiefe im Schlamm steckte. Zum Abfangen der Druckwelle wurde ein Floß aus Stroh über der Bombe platziert.

Die Sprengung Erfolgte um 14:58Uhr. 

Der Sperrkreis konnte um 15:16Uhr aufgehoben werden.

Wir konnten den Einsatz nach 12 Stunden wieder beenden.


Ein großes Dankeschön geht an das DRK Potsdam, sowie an die DLRG für die gute Zusammenarbeit.